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Lage und Klima für eine optimale Teequalität

Voraussetzungen für gute und gehaltvolle Tees, mit einem hohen Anteil an ätherischen Ölen und gesundheitlich wirksamen Inhaltsstoffen, ist ein sehr langsames Wachstum der Pflanzen, welches in den Höhenlagen der Teeanbaugebiete, nach der Winterpause am besten gewährleistet ist. Nebel und Feuchtigkeit im Zusammenspiel mit leichtem Sonnenschein schaffen zu dieser Jahreszeit ein optimales Klima für ein langsames Wachstum der Teeblätter. So können sich Geschmacksstoffe und Wirkstoffe langsam in den Teeblättern und vor allem in den weißen, behaarten Blattknospen sammeln. In den Blattknospen und in den jüngsten Blättern sind die Geschmacks- und Wirkstoffe am stärksten konzentriert.
Wenn die Sonneneinstrahlung im Frühling zu stark wird, um ein sehr langsames Wachstum zu gewährleisten, decken qualitätsbewusste Teefarmen die Teepflanzen im Frühling mit speziellen Planen zur Beschattung ab.
Bei solchen optimalen Wachstumsvoraussetzungen kann aus den handgepflückten, weißbehaarten Knospen und den zwei jüngsten Blätter (two leafs and a bud) der beste Tee hergestellt werden. Das gilt für den Genuss und die gesundheitlichen Wirkstoffe gleichermaßen. Mehr… »
Wer regelmäßig Tee trinkt…

Wer regelmäßig Tee trinkt, tut nicht nur seinem Körper sondern auch seinem Gehirn etwas Gutes: Aktuelle Labortests zeigen, dass grüne und schwarze Tees bestimmte Enzyme blockieren, die das Gedächtnis schwächen. Die Ergebnisse könnten möglicherweise für die Entwicklung einer neuen Therapie von Demenzerkrankungen wie Alzheimer genutzt werden.
Für ihre Versuche analysierten Wissenschaftler der Universität von Newcastle in Großbritannien die Eigenschaften von Kaffe, sowie von grünem und schwarzem Tee. Schwarzer Tee, das traditionelle englische Frühstücksgetränk, stammt von der gleichen Pflanze wie der grüne Tee, Camellia sinensis, unterscheidet sich aber wegen seiner Fermentierung in Aussehen und Geschmack. Mehr… »
Tee-Ernten in Darjeeling

Die Darjeeling Teeernten unterscheiden sich teilweise erheblich in Geschmack und Aussehen. Damit Sie einen kleinen Anhaltspunkt bekommen, wie sich die Tees unterscheiden, haben wir die verschiedenen Pflückungen beschrieben.
First Flush Tee, hat ein hellgraues Blatt mit grünem Einwurf und weißen Tips: Der Aufguss ist hell, gelblich bis rötlich in einer weißen Porzellan Tasse. First Flush schmeckt spritzig, duftig, blumig. Nach einer kurzen Erntepause im Winter wachsen die Teeblätter sehr langsam und bilden so eine Menge ätherischer Öle aus, die für dieses klare, spritzige, frische Aroma sorgen. Umso ausgeprägter und harmonischer das typische First Flush Aroma ist, desto besser die Qualität und desto höher der Preis. Bei gleicher Qualität, können sich unterschiedliche Plantagen durch einen ganz eigenen Geschmack charakterisieren. Diesen typischen Geschmack findet man dann nur bei Tee aus diesen speziellen Plantagen. Bei der Qualitätsfindung spielen auch noch folgende Kriterien eine Rolle: Wie schön und gleichmäßig ist das Blatt gearbeitet? Wie viel Tips (weiße Blattspitzen) hat das Teeblatt? Um welche Plantage handelt es sich?
Noch nicht alle Plantagen beherrschen die Herstellung von grünem Tee, denn diese werden traditionell nicht in Darjeeling hergestellt. Die Plantagen, die mit dem richtigen Equipment ausgestattet sind und das nötige Know how haben, können in dieser Zeit hervorragende Grüntees herstellen, die ein wunderbar, spritzig, duftiges, feinherbes Aroma haben. Die Tassenfarbe ist bei guten grünen Tees hellgrün und klar.
First Flush In Between Tee, hat ein hellgraues, ins braune gehende Blatt mit grünem Einwurf und selten weiße Tips. Der Aufguß ist gelblich, braun bis ins rötliche gehend. Der Geschmack ist duftig ins aromatisch zwischen First Flush und Second Flush. Der Geschmack kann weder klar dem Geschack eines guten First Flush, noch dem eines guten Second Flush zuordnet werden, deshalb der Name „In Between“.
Wenn die Preise für schwarzen Tee niedrig sind, stellen in dieser Zeit, einige Plantagen mehr grünen Tee her, die dann noch gute Qualitäten hervorbringen können. Der Geschmack ist nicht mehr so duftig wie in der First Flush Periode, aber immer noch einigermaßen gut.
Second Flush Tee, hat ein graues bis braunrotes Blatt, und weiße bis bräunliche Tips. Der Aufguss ist gelb bis hellbraun, rötlich in einer weißen Porzellan Tasse. Second Flush schmeckt nussig, duftig, leicht würzig mit dem kräftigen Aroma des Sommers und der Wärme, in der er seine Eigenschaften entwickelt. Umso klarer die nussige Note zum Ausdruck kommt, desto besser die Qualität und desto höher der Preis. Auch hier gibt es Plantagen, die sich durch einen ganz eigenen und ausgeprägt typischen Second Flush charakterisieren. Wie auch beim First Flush spielen bei der Preisfindung auch noch Kriterien mit: Wie schön und gleichmäßig ist das Blatt gearbeitet? Gibt es Einwürfe von Broken Tees, grünes Blatt und wie hoch ist der Anteil weißer bzw. bräunlicher Tips? Mehr… »
Tee aus Kenya

Blick auf eine Teeplantage in Kenya
Im Vergleich der Newcomer im Teeanbau ist Kenya das erfolgreichste. Die ersten Teepflanzungen in Kenya waren erst 1963 nach der Unabhängigkeit entstanden. Durch die Gründung der Institution Kenya Tea Development Authority 1974 entwickelte sich die Produktion sehr schnell. Viele englische Experten, die früher in Indien oder Ceylon gearbeitet hatten, ließen sich im Lande nieder. Kenya produziert einige gute orthodoxe Tees, die bekanntesten sind Malaika, Marinyn, Ragati und Kibwari. Es könnten theoretisch noch weitaus mehr bessere Tees produziert werden, Hauptproblem ist jedoch, dass es bei der Verarbeitung Engpässe gibt, da zu wenig Teefabriken existieren und die Transportwege für die Blätter zu lang sind, was natürlich die Qualität beeinträchtigt. Mehr… »
Südindien, von den Blauen Bergen kommt der Tee

Der Tee aus den blauen Bergen von Nilgiri, in der südindischen Provinz Tamil Nadu, wird auf großen Plantagen und in vielen kleinen Gärten angebaut. Sein Aroma und sein besonderer Geschmack ähnelt dem des Ceylon Tees und genau wie dieser hat er eine volle und runde Tasse. 800 bis 2000 Meter hoch liegen die Tee-Plantagen und es wird im Gegensatz zu Nordindien das ganze Jahr Tee geerntet.
Seit ein paar Jahren gibt es sehr gute Tees aus biologischem Anbau aus dieser Region. Diese Tees zeichnen sich durch eine gehaltvolle Tasse aus, sie haben eine fruchtige, frische Note und begeistern vor allem durch ihre vollmundige Tasse, die keine Wünsche offen lässt.
Ein echter Tipp für Liebhaber preisgünstiger und guter Alltagstees.
