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Eine Tasse japanischer Vitalität

Am Fuss des heiligen Berges wachsen die feinen Japan Tees
Das Teetrinken war zuerst nur buddhistischen Mönchen vorbehalten, und wurde dann vom Adel, und später von der Allgemeinheit übernommen. Seit diesen Zeiten ist der Tee aus dem japanischen Leben nicht mehr wegzudenken, und er ist gewissermaßen auch mit ein Grund für die hohe Lebenserwartung der Japaner. Japaner trinken ihn zu vielen Gelegenheiten; nach einer typischen Mahlzeit aus Reis, Fisch und Gemüse zum Beispiel; während der Arbeit, als Muntermacher; beim Besuch von Bekannten oder Geschäftsfreunden zum Zeichen der Gastfreundschaftlichkeit (zusammen mit Süßigkeiten oder japanischem Gebäck); am Abend, wenn verfrühte Müdigkeit eintritt – als Wachmacher.
Und es gibt viele Japaner, deren Frühstück aus nichts anderem als aus einer Tasse Grüntee besteht. Mehr… »
Japan Grüntee eine besondere Klasse…

Teeanbau in Japan
In Japan wird Grüntee zwischen dem 30. und 36. Längengrad angebaut. Die Grünteegärten liegen lediglich in einer Höhe von 30 bis 500 Metern, da die Temperatur in höheren Lagen für den Anbau von Grüntee zu niedrig ist. Die gesamte Anbaufläche für Grüntee beträgt aus diesem Grund “lediglich” 53.939 ha, auf der 85.391 Tonnen geerntet wurden. Die aromatischsten Grüntees, also die besseren Standards wie Sencha Superior und Extrafine, werden in einer Höhe von ca. 300 m angebaut. Die Standards Sencha Medium, Extra und Fine wachsen in einer Höhe von ca. 150 – 200 m.Um dem Grüntee sein aussergewöhnliches Aroma entfalten zu lassen, wird er in zwei Produktionsprozessen verfeinert. Nach der Pflückung werden die Grüntees von den Kleinpflanzern zu zentralen teeverarbeitenden Fabriken transportiert, wo sie zwei Produktionsprozesse durchlaufen müssen:
1. Bei dem Produktionsprozess wird der Grüntee zuerst mit heissem Wasserdampf bearbeitet und dann abgekühlt. Nach der Abkühlung werden die Grünteeblätter ein erstes Mal gerollt und dann leicht getrocknet. Um den Grünteeblättern den richtigen Feuchtigkeitsgehalt zu geben, werden sie in speziellen Rollmaschinen bearbeitet, bevor sie nach Wunsch geformt und nochmals gerollt und getrocknet werden.
2. Im zweiten Produktionsprozess wird der Grüntee gesiebt, in die gewünschte Grösse geschnitten und wiederum getrocknet, damit der Grüntee sein volles Aroma entfalten kann. Zum Abschluss des Produktionsprozesses werden die Grüntees, je nach Kundenwunsch, gemischt.
Die beste Qualität des japanischen Grüntees ist der “first flush”, welcher von Ende April bis Mitte Mai geerntet wird. Die nachfolgende Pflückung, der “second flush”, erzielt ungefähr 70% des Marktpreises des “first flush”. Der ,second flush” wird von Anfang bis Ende Mai gepflückt. Mehr… »
Die Zubereitung von Matcha

Zubereitung von Matchatee
Die Zubereitung von Matcha ist leichter als Sie vielleicht vermuten.
In der Teezeremonie wird der Pulvertee mit einem speziellen Löffel (Cha-Shaku) dosiert und mit dem Teebesen (Cha-Sen) in einer Matchaschale (Cha-Wan) aufgeschäumt. Sofern man keinen Teebesen zur Hand hat, kann Matcha notfalls auch mit einem kleinen Schneebesen, im Schüttelbecher oder mit einem Milchschäumer aufgeschlagen werden. Die Matchaschale sollte die Größe einer Milchschüssel haben. Damit der Tee nicht klumpt, kann er zuvor durch ein feines Sieb gestrichen werden.
Um den typischen “dünnflüssige” Matcha (Usu-Cha) herzustellen geben Sie eineinhalb Spatelspitzen (oder ca. 1 Teelöffel) Matcha in eine (mit heißem Wasser vorgewärmte) Matchaschale. Übergießen Sie das Pulver mit 70-100ml und ca. 70 Grad heißem Wasser. Die Schale sollte jetzt zu weniger als einem Drittel gefüllt sein. Mit raschen Handbewegungen wird der Matcha nun ca. 30 Sekunden lang aufgeschlagen, bis an der Oberfläche ein feiner Schaum entsteht. Er sieht dann aus wie “flüssige Jade”.
Bevor man den Matcha durch den Schaum “schlürft”, lässt man eine Teesüßigkeit wie z.B. Mapan oder Dapan auf der Zunge zergehen, mit der zusammen Matcha zu einem besonderen Geschmackserlebnis wird.
