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Von FOP und GFBOP Tee-Blattgrade
Die Blattgrade geben beim Schwarztee Auskunft über das Aussehen und
den Geschmack eines Tees. Die meisten Buchstaben finden sich bei den Darjeelingtees. Bezeichnungen wie SFTGFOP erzählen uns von einem superfeinen, blumigen, tipreichen, goldenen, königlichem Blatt.

Verschiedene Blattgrade in drei Versionen…
Die Bezeichnung Orange Pekoe (OP) hat nichts mit einer Orange zu tun, sondern bezeichnet das Königshaus Oranje und Pekoe, heißt einfach Blatt, also “königliches Blatt”. Wie treffend, Tee schmeckt einfach königlich, wenn man mal seine Tee-Favoriten für sich entdeckt hat, nicht wahr?
Ob ein Schwarztee ein TGFOP oder TGFBOP in seiner Bezeichnung stehen hat, macht im Geschmack einen wesentlichen Unterschied. Bei einem Assam offenbart sich das schnell, wenn man sich das Blatt anschaut, ein OP ist ein ganzes Blatt und schmeckt eher mild und hat eine helle, goldene Tasse. Ein BOP steht für ein gebrochenes (broken) Blatt und das bedeutet, das dieser Tee im Aufguss dunkel aussieht und kräftig schmeckt. Diese Tees werden gerne mit Milch oder Sahne getrunken. Die Ostfriesen nehmen zum süßen kräftiger Assamtees bevorzugt weißen Kandis (Kluntje). Blattgrade sind also wichtig und helfen die gewünschte Sorte schnell zu finden.
Hier ein Auflistung der gängigen Schwarztee-Blattgrade:
BOP grob
Broken Orange Pekoe grob. Indonesische Bezeichnung für Pekoe.
BPS
Broken Pekoe Souchong. Bezeichnung des Pekoes in Assam und Darjeeling.
TGFBOP 1
Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe 1. Feinster Broken-Grad
in Darjeeling und teilweise Assam. Hochtippy, gleichmässiges Blatt.
Übrigens: Die Zahl hinter den Blattgraden, sagt aus, dass es sich um eine
der ersten Pflückungen, in der jeweiligen Pflückungsperiode handelt. Mehr… »
Tee-Ernten in Darjeeling

Die Darjeeling Teeernten unterscheiden sich teilweise erheblich in Geschmack und Aussehen. Damit Sie einen kleinen Anhaltspunkt bekommen, wie sich die Tees unterscheiden, haben wir die verschiedenen Pflückungen beschrieben.
First Flush Tee, hat ein hellgraues Blatt mit grünem Einwurf und weißen Tips: Der Aufguss ist hell, gelblich bis rötlich in einer weißen Porzellan Tasse. First Flush schmeckt spritzig, duftig, blumig. Nach einer kurzen Erntepause im Winter wachsen die Teeblätter sehr langsam und bilden so eine Menge ätherischer Öle aus, die für dieses klare, spritzige, frische Aroma sorgen. Umso ausgeprägter und harmonischer das typische First Flush Aroma ist, desto besser die Qualität und desto höher der Preis. Bei gleicher Qualität, können sich unterschiedliche Plantagen durch einen ganz eigenen Geschmack charakterisieren. Diesen typischen Geschmack findet man dann nur bei Tee aus diesen speziellen Plantagen. Bei der Qualitätsfindung spielen auch noch folgende Kriterien eine Rolle: Wie schön und gleichmäßig ist das Blatt gearbeitet? Wie viel Tips (weiße Blattspitzen) hat das Teeblatt? Um welche Plantage handelt es sich?
Noch nicht alle Plantagen beherrschen die Herstellung von grünem Tee, denn diese werden traditionell nicht in Darjeeling hergestellt. Die Plantagen, die mit dem richtigen Equipment ausgestattet sind und das nötige Know how haben, können in dieser Zeit hervorragende Grüntees herstellen, die ein wunderbar, spritzig, duftiges, feinherbes Aroma haben. Die Tassenfarbe ist bei guten grünen Tees hellgrün und klar.
First Flush In Between Tee, hat ein hellgraues, ins braune gehende Blatt mit grünem Einwurf und selten weiße Tips. Der Aufguß ist gelblich, braun bis ins rötliche gehend. Der Geschmack ist duftig ins aromatisch zwischen First Flush und Second Flush. Der Geschmack kann weder klar dem Geschack eines guten First Flush, noch dem eines guten Second Flush zuordnet werden, deshalb der Name „In Between“.
Wenn die Preise für schwarzen Tee niedrig sind, stellen in dieser Zeit, einige Plantagen mehr grünen Tee her, die dann noch gute Qualitäten hervorbringen können. Der Geschmack ist nicht mehr so duftig wie in der First Flush Periode, aber immer noch einigermaßen gut.
Second Flush Tee, hat ein graues bis braunrotes Blatt, und weiße bis bräunliche Tips. Der Aufguss ist gelb bis hellbraun, rötlich in einer weißen Porzellan Tasse. Second Flush schmeckt nussig, duftig, leicht würzig mit dem kräftigen Aroma des Sommers und der Wärme, in der er seine Eigenschaften entwickelt. Umso klarer die nussige Note zum Ausdruck kommt, desto besser die Qualität und desto höher der Preis. Auch hier gibt es Plantagen, die sich durch einen ganz eigenen und ausgeprägt typischen Second Flush charakterisieren. Wie auch beim First Flush spielen bei der Preisfindung auch noch Kriterien mit: Wie schön und gleichmäßig ist das Blatt gearbeitet? Gibt es Einwürfe von Broken Tees, grünes Blatt und wie hoch ist der Anteil weißer bzw. bräunlicher Tips? Mehr… »
Herstellung von China Lung Ching

An diesen steilen Berghängen wächst der Lung Ching
Lung Ching Tee, (Drachenbrunnen Tee), stammt aus der Provinz Zhejiang, in der Umgebung der Stadt Hangzhou. In dieser Gegend liegen die Teegärten an steilen Hängen und werden noch heute von Hand geerntet und verarbeitet.
Lung Ching schmeckt frisch und aromatisch. Seine besondere Tasse verwöhnt den Gaumen und erfreut das Teeherz.

Das frische Teeblatt des Lung Ching Tees
Die Herstellung von Lung Ching
Das Hauptwerkzeug zur Herstellung von Lung Ching ist eine gusseiserne Pfanne. Die Pfanne wird auf 280 Grad entweder durch Holz oder Kohle erhitzt. Das grüne Blatt wird hineingelegt und dort ca. 10 Minuten belassen, damit die oxydierenden Enzyme abgetötet werden. Mehr… »
Darjeeling Tee-Produktion

Es ist wieder soweit, die ersten Ernten werden jetzt gepflückt.
Die neuen Darjeeling First Flush Tees stehen vor der Tür.
Wir erwarten gespannt die frischen Hochland Tees aus Nord-Indien.
Wie wird Schwarztee eigentlich produziert?
Hier ein kleiner Einblick in den Produktionsablauf.
Fermentieren
Bei der Schwarzteeproduktion ist das Fermentieren einer der wichtigsten und schwierigsten Bearbeitungsprozesse, er erfordert trotz technischer Hilfsmittel immer noch viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Der Fermentatinsraum einer Teefabrik ist der sauberste, das Ergebnis des Fermentationsprozesses ist abhängig von der Gleichmäßigkeit des Blattgutes, von den Außen- und Innentemperaturen, der Luftfeuchtigkeit sowie der Belüftung des Fermentationsraumes. Als optimale Werte gelten eine Raumtemperatur von 25˚ C, sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 95 %. Liegen die Raumtemperaturen höher wird die Qualität, d.h. die Kraft und das Aroma, des Tees negativ beeinflußt. Mehr… »
Darjeeling Ernten

Tee aus Darjeeling gehört zu den besten Schwarztees der Welt. Aromatisch und vollmundig in der Tasse, verwöhnen Sie den Teekenner mit feinstem Geschmack. Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Tee-Ernten im laufe eines Jahres.
First Flush Tee, hat ein hellgraues Blatt mit grünem Einwurf und weißen Tips: Der Aufguss ist hell, gelblich bis rötlich in einer weißen Porzellan Tasse. First Flush schmeckt spritzig, duftig, blumig. Nach einer kurzen Erntepause im Winter wachsen die Teeblätter sehr langsam und bilden so eine Menge ätherischer Öle aus, die für dieses klare, spritzige, frische Aroma sorgen. Umso ausgeprägter und harmonischer das typische First Flush Aroma ist, desto besser die Qualität und desto höher der Preis. Bei gleicher Qualität, können sich unterschiedliche Plantagen durch einen ganz eigenen Geschmack charakterisieren. Diesen typischen Geschmack findet man dann nur bei Tee aus diesen speziellen Plantagen. Bei der Qualitätsfindung spielen auch noch folgende Kriterien eine Rolle: Wie schön und gleichmäßig ist das Blatt gearbeitet? Wie viel Tips (weiße Blattspitzen) hat das Teeblatt? Um welche Plantage handelt es sich?
Noch nicht alle Plantagen beherrschen die Herstellung von grünem Tee, denn diese werden traditionell nicht in Darjeeling hergestellt. Die Plantagen, die mit dem richtigen Equipment ausgestattet sind und das nötige Know how haben, können in dieser Zeit hervorragende Grüntees herstellen, die ein wunderbar, spritzig, duftiges, feinherbes Aroma haben. Die Tassenfarbe ist bei guten grünen Tees hellgrün und klar. Mehr… »
