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Von FOP und GFBOP Tee-Blattgrade
Die Blattgrade geben beim Schwarztee Auskunft über das Aussehen und
den Geschmack eines Tees. Die meisten Buchstaben finden sich bei den Darjeelingtees. Bezeichnungen wie SFTGFOP erzählen uns von einem superfeinen, blumigen, tipreichen, goldenen, königlichem Blatt.

Verschiedene Blattgrade in drei Versionen…
Die Bezeichnung Orange Pekoe (OP) hat nichts mit einer Orange zu tun, sondern bezeichnet das Königshaus Oranje und Pekoe, heißt einfach Blatt, also “königliches Blatt”. Wie treffend, Tee schmeckt einfach königlich, wenn man mal seine Tee-Favoriten für sich entdeckt hat, nicht wahr?
Ob ein Schwarztee ein TGFOP oder TGFBOP in seiner Bezeichnung stehen hat, macht im Geschmack einen wesentlichen Unterschied. Bei einem Assam offenbart sich das schnell, wenn man sich das Blatt anschaut, ein OP ist ein ganzes Blatt und schmeckt eher mild und hat eine helle, goldene Tasse. Ein BOP steht für ein gebrochenes (broken) Blatt und das bedeutet, das dieser Tee im Aufguss dunkel aussieht und kräftig schmeckt. Diese Tees werden gerne mit Milch oder Sahne getrunken. Die Ostfriesen nehmen zum süßen kräftiger Assamtees bevorzugt weißen Kandis (Kluntje). Blattgrade sind also wichtig und helfen die gewünschte Sorte schnell zu finden.
Hier ein Auflistung der gängigen Schwarztee-Blattgrade:
BOP grob
Broken Orange Pekoe grob. Indonesische Bezeichnung für Pekoe.
BPS
Broken Pekoe Souchong. Bezeichnung des Pekoes in Assam und Darjeeling.
TGFBOP 1
Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe 1. Feinster Broken-Grad
in Darjeeling und teilweise Assam. Hochtippy, gleichmässiges Blatt.
Übrigens: Die Zahl hinter den Blattgraden, sagt aus, dass es sich um eine
der ersten Pflückungen, in der jeweiligen Pflückungsperiode handelt. Mehr… »
Assamtee aromatisch und malzig

Junge Teepflanzen
Im Nordosten Indiens, umgeben von Gebirgen, liegt der Bundesstaat Assam, dass größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt. Begrenzt durch Ausläufer des Himalaya im Norden zu Tibet, Bhutan und China. Im Osten durch die gebirgige Grenze zu Burma und im Süden durch das Shillongplateau zu Bangladesh.
Assam besteht zum größten Teil aus fruchtbaren Hügeln zu beiden Seiten des gewaltigen Flusses Brahmaputra, dieser entspringt in Tibet und trans-portiert in der Monsunzeit unvorstellbare Wasser-massen zum Meer. Aufgrund des geringen Gefälles (lediglich ca. 100 m pro 600 km) tritt er Jahr für Jahr über die Ufer und überschwemmt das Land großflächig.
90% des Regens fallen zwischen April und September bei Temperaturen von 25°C – 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit. Viel Sonnenschein und Temperaturen von 20°C – 25°C erwarten einen dagegen zwischen Oktober und März. Mehr… »
Darjeeling Tee-Produktion

Es ist wieder soweit, die ersten Ernten werden jetzt gepflückt.
Die neuen Darjeeling First Flush Tees stehen vor der Tür.
Wir erwarten gespannt die frischen Hochland Tees aus Nord-Indien.
Wie wird Schwarztee eigentlich produziert?
Hier ein kleiner Einblick in den Produktionsablauf.
Fermentieren
Bei der Schwarzteeproduktion ist das Fermentieren einer der wichtigsten und schwierigsten Bearbeitungsprozesse, er erfordert trotz technischer Hilfsmittel immer noch viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Der Fermentatinsraum einer Teefabrik ist der sauberste, das Ergebnis des Fermentationsprozesses ist abhängig von der Gleichmäßigkeit des Blattgutes, von den Außen- und Innentemperaturen, der Luftfeuchtigkeit sowie der Belüftung des Fermentationsraumes. Als optimale Werte gelten eine Raumtemperatur von 25˚ C, sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 95 %. Liegen die Raumtemperaturen höher wird die Qualität, d.h. die Kraft und das Aroma, des Tees negativ beeinflußt. Mehr… »
