
Rooibush, Rooibos oder Rotbuschtee, ist ein sehr empfehlenswerter, gesunder Tee aus Südafrika. Er enthält kein Koffein. Er wird von einem 1,50 Meter großen Busch (Aspalatus Linearis) durch Fermentation der nadelähnlichen Blätter gewonnen.
Der Rooibush stammt aus der Cedarberggegend in Südafrika. Die Bewohner dieser Kapprovinz hatten entdeckt, dass man aus den feinen, nadelartigen Blättern des “Aspalathus linearis” einen schmackhaften Tee brauen konnte. Sie ernteten zum ersten Mal die Pflanzen, zerhackten sie und zerquetschten sie mit einem Hammer, um den Gärungsprozess in Gang zu setzen.
Danach wurde der Tee in der Sonne getrocknet. Heute wird Rooibush noch mehr oder weniger auf die gleiche Art verarbeitet, nur sind die Methoden viel moderner und besser mechanisiert. Rooibush ist, außer dass er sehr angenehm schmeckt, ein gesundheitlich wertvoller Tee ohne Koffein, der sich zum täglichen Genuss geradezu anbietet.
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Die Blattgrade geben beim Schwarztee Auskunft über das Aussehen und
den Geschmack eines Tees. Die meisten Buchstaben finden sich bei den Darjeelingtees. Bezeichnungen wie SFTGFOP erzählen uns von einem superfeinen, blumigen, tipreichen, goldenen, königlichem Blatt.

Verschiedene Blattgrade in drei Versionen…
Die Bezeichnung Orange Pekoe (OP) hat nichts mit einer Orange zu tun, sondern bezeichnet das Königshaus Oranje und Pekoe, heißt einfach Blatt, also “königliches Blatt”. Wie treffend, Tee schmeckt einfach königlich, wenn man mal seine Tee-Favoriten für sich entdeckt hat, nicht wahr?
Ob ein Schwarztee ein TGFOP oder TGFBOP in seiner Bezeichnung stehen hat, macht im Geschmack einen wesentlichen Unterschied. Bei einem Assam offenbart sich das schnell, wenn man sich das Blatt anschaut, ein OP ist ein ganzes Blatt und schmeckt eher mild und hat eine helle, goldene Tasse. Ein BOP steht für ein gebrochenes (broken) Blatt und das bedeutet, das dieser Tee im Aufguss dunkel aussieht und kräftig schmeckt. Diese Tees werden gerne mit Milch oder Sahne getrunken. Die Ostfriesen nehmen zum süßen kräftiger Assamtees bevorzugt weißen Kandis (Kluntje). Blattgrade sind also wichtig und helfen die gewünschte Sorte schnell zu finden.
Hier ein Auflistung der gängigen Schwarztee-Blattgrade:
BOP grob
Broken Orange Pekoe grob. Indonesische Bezeichnung für Pekoe.
BPS
Broken Pekoe Souchong. Bezeichnung des Pekoes in Assam und Darjeeling.
TGFBOP 1
Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe 1. Feinster Broken-Grad
in Darjeeling und teilweise Assam. Hochtippy, gleichmässiges Blatt.
Übrigens: Die Zahl hinter den Blattgraden, sagt aus, dass es sich um eine
der ersten Pflückungen, in der jeweiligen Pflückungsperiode handelt. Mehr… »

Voraussetzungen für gute und gehaltvolle Tees, mit einem hohen Anteil an ätherischen Ölen und gesundheitlich wirksamen Inhaltsstoffen, ist ein sehr langsames Wachstum der Pflanzen, welches in den Höhenlagen der Teeanbaugebiete, nach der Winterpause am besten gewährleistet ist. Nebel und Feuchtigkeit im Zusammenspiel mit leichtem Sonnenschein schaffen zu dieser Jahreszeit ein optimales Klima für ein langsames Wachstum der Teeblätter. So können sich Geschmacksstoffe und Wirkstoffe langsam in den Teeblättern und vor allem in den weißen, behaarten Blattknospen sammeln. In den Blattknospen und in den jüngsten Blättern sind die Geschmacks- und Wirkstoffe am stärksten konzentriert.
Wenn die Sonneneinstrahlung im Frühling zu stark wird, um ein sehr langsames Wachstum zu gewährleisten, decken qualitätsbewusste Teefarmen die Teepflanzen im Frühling mit speziellen Planen zur Beschattung ab.
Bei solchen optimalen Wachstumsvoraussetzungen kann aus den handgepflückten, weißbehaarten Knospen und den zwei jüngsten Blätter (two leafs and a bud) der beste Tee hergestellt werden. Das gilt für den Genuss und die gesundheitlichen Wirkstoffe gleichermaßen. Mehr… »

Junge Teepflanzen
Im Nordosten Indiens, umgeben von Gebirgen, liegt der Bundesstaat Assam, dass größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt. Begrenzt durch Ausläufer des Himalaya im Norden zu Tibet, Bhutan und China. Im Osten durch die gebirgige Grenze zu Burma und im Süden durch das Shillongplateau zu Bangladesh.
Assam besteht zum größten Teil aus fruchtbaren Hügeln zu beiden Seiten des gewaltigen Flusses Brahmaputra, dieser entspringt in Tibet und trans-portiert in der Monsunzeit unvorstellbare Wasser-massen zum Meer. Aufgrund des geringen Gefälles (lediglich ca. 100 m pro 600 km) tritt er Jahr für Jahr über die Ufer und überschwemmt das Land großflächig.
90% des Regens fallen zwischen April und September bei Temperaturen von 25°C – 35°C und hoher Luftfeuchtigkeit. Viel Sonnenschein und Temperaturen von 20°C – 25°C erwarten einen dagegen zwischen Oktober und März. Mehr… »

Fährt man von Berlin Richtung Ostsee und Insel Usedom, so ist es nur ein kleiner Umweg in das alte Hafenstädtchen Lassan. Hat man den Blick von Hafenplatz über den Peenestrom mit seiner Weite, seinen kleinen Booten, Fischreusen und Reihern genossen, die rund 200 Jahre alten Häuschen mit ihren bunt geschnitzten Türen bewundert und im Garten eines der gemütlichen Restaurants seinen…ja, Kräutertee oder ein Kräutermenü genossen, dann ist es nicht mehr weit in die kleinen Dörfer des Lassaner Winkels, in denen sich seit Ende der 90iger Jahre neues Leben regt. Mehr… »
