Archiv für die Kategorie „Teekunde“
Biotee China Sencha

Von Hand gepflückter Tee aus China
Ursprünglich kommt Sencha Tee aus Japan und hat in den letzten Jahren durch den beiderseitigen Austausch der Produktionsmethoden zwischen Japan und China mehr und mehr in China Einzug gehalten.
Die Anzahl der unterschiedlichen Qualitätsstufen ist unsagbar gross.
Um den Tee unter biologischen Vorraussetzungen zu produzieren, hat man sich in Peach Flower Island entschlossen, die nötigen Maschinen, die zur Herstellung von Sencha erforderlich sind, aus Japan zu importieren.
Um sich gegenüber den zahlreichen einfachen Qualitäten, die auf dem Markt angeboten werden, abzusetzen, hat man sich entschieden, die gesamte Pflückung per Hand vorzunehmen.
Durch den Verlust an Menge bei der Handpflückung steht ein erheblicher Gewinn an Qualität gegenüber der maschinellen Pflückung.
Hierbei zeichnet sich der Peach Flower Island Sencha gegenüber herkömmlich produzierten Tees durch ein wunderschönes, kräftiges, grünes Blatt mit wenig Einwurf von Holz aus.
Er hat seine ursprüngliche Farbe sowie seinen Geschmack in der Tasse kaum verloren und besitzt eine schöne vorzügliche herbe Frische.
Südindien, von den Blauen Bergen kommt der Tee

Der Tee aus den blauen Bergen von Nilgiri, in der südindischen Provinz Tamil Nadu, wird auf großen Plantagen und in vielen kleinen Gärten angebaut. Sein Aroma und sein besonderer Geschmack ähnelt dem des Ceylon Tees und genau wie dieser hat er eine volle und runde Tasse. 800 bis 2000 Meter hoch liegen die Tee-Plantagen und es wird im Gegensatz zu Nordindien das ganze Jahr Tee geerntet.
Seit ein paar Jahren gibt es sehr gute Tees aus biologischem Anbau aus dieser Region. Diese Tees zeichnen sich durch eine gehaltvolle Tasse aus, sie haben eine fruchtige, frische Note und begeistern vor allem durch ihre vollmundige Tasse, die keine Wünsche offen lässt.
Ein echter Tipp für Liebhaber preisgünstiger und guter Alltagstees.
LAPACHO Tee der Inkas

Lapacho Rinde aus Wildwuchs
Erst vor mehr als 30 Jahren entdeckten Ärzte und Forscher wieder, was die Inkas und ihre Nachfahren schon lange kannten: Die hervorragende Heilkraft der Lapacho-Bäume. Der Mediziner Dr. Paulo Martin, Forschungsbeauftragter der Brasilianischen Regierung, berichtet, dass die Inkas aus dem Stamm der Callaway die Rinde dieser unvergleichlichen Bäume bei den indianischen Einheimischen in Peru und Bolivien erfolgreich zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten verwendet haben. Lapachotee hebt die Vitalität, stärkt die Widerstandskraft, belebt und schafft ein Gefühl des Wohlbehagens. Mehr… »
Tee aus Chiang Rai, Thailand
Es hat mich schon einige Zeit interessiert ob Thailand eine Tee-Anbau Tradition pflegt. Ich habe zwar letztes Jahr eine Rundreise durch das schöne Land unternommen, jedoch keine Hinweise auf populäre Anbaugebiete gesehen.
Nun, die Antwort is “Doi Mae Slong” im hohen Norden Thailands. “Doi” bedeutet auf deutsch “Berg” und “Mae” (=Mutter) “Slong” (=Eigenname). Diese Gegend gehört schon zum “Goldenen Dreieck”, wo sich die Grenzen von Burma (Myanmar), Laos und Thailand treffen.

Seit den 90′er Jahren wird dort Oolong Tee angebaut. Die Pflanzen wurden ursprünglich aus Taiwan geholt, wo der Oolong Tee berühmt ist.
Diese Anbaugebiete in Thailand sind übrigens Mitglied in der IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements)
Zum Artikel noch einige Links für tiefere Einblicke:
Kurze Fotostory über die Gegend “Doi Mae Slong” mit ihren Teeanbau Gebieten!
Viele Grüße aus München
Fabian
Das Geheimnis der Teezubereitung

Die Zubereitung von Grüntee
Gerade bei grünem Tee lohnt es sich die Zeit zu nehmen und aufmerksam die Ziehzeit zu kontrollieren. So wie Sie diesen Tee zubereiten und ihm die nötige Aufmerksamkeit schenken, wirkt und schmeckt er. Achtet man nicht darauf, können einem die Bitterstoffe durch ihre Herbe schwer zu schaffen machen…
Dann schmeckt er wie die Japaner sagen:
“Wie der Nachgeschmack eines guten Rates…” . Mehr… »
