Archiv zur KategorieTeehaus

Südasien versinkt in den Fluten

Frauen und ihre Kinder im Katastrophengebiet
Frauen mit ihren Kindern im Katastrophengebiet

Man liest es in den Medien nicht an erster Stelle aber Südasien versinkt in den Fluten. Mit den Häusern und Feldern gehen auch die Nahrungsvorräte der Familien unter. Bauern im Ort Kurihamari in Assam (Nordindien) retten sich auf einem selbstgebasteltem Floß. Ganze Regionen stehen unter Wasser und brauchen dringend Hilfe, die leider in abgelegene Dörfer nur selten vordringt. UNICEF befürchtet in den Überschwemmungsgebieten in Asien die Ausbreitung von gefährlichem Durchfall und Infektionskrankheiten, insbesondere bei Kindern. Allein in den indischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh sind rund zehn Millionen Menschen durch stehendes Dreckwasser bedroht, 40 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche.

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Der Geist des Tees

Schriftzeichen Shou

Nachdem um das Jahr 519 nach Christus der buddhistische Heilige Bodhidharma, dritter Sohn des indischen Königs Kaisawao und erster Missionar des Buddhismus in China, auf einem Schilfrohr den Fluss Jangtsekiang überquert hatte, verharrte er neun Jahre lang in Meditation vor einer Felswand, um wachend und fastend das Höchstmaß menschlicher Vollkommenheit zu erlangen.
Dabei geschah es, das er von Müdigkeit übermannt einschlief. Als er erwachte, packte ihn großer Zorn über seine menschliche Schwäche, dass er sich die Augenlider abschnitt und sie zu Boden warf. Sogleich schlugen diese Wurzeln und aus jedem wuchs ein Strauch, der grüne Blätter trieb. Neugierig kostete Bodhidharma von den Blättern, fühlte sich sofort gestärkt und von seiner Müdigkeit befreit. Staunend über die Wirkung empfahl er seinen Jüngern die Kraft der Wunderpflanze.

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Durch Teegenuss zur innern Ruhe und Gelassenheit

Chinese Characters Foto: (c) 2006 by Fabian Gehweiler
Ruhe und Gelassenheit, der Teeweg zum inneren Glück

Es ist wichtig aus der täglichen Alltagshetze herauszutreten und sich selbst beim Namen zu nennen, sich aufzufordern den Augenblick mit Absicht zu genießen und ohne die Hetze der Zeit seine

tägliche 5 Minuten-Tee-Pause zu zelebrieren

Tee trinken ist ein aktiver Beitrag zur eigenen Gesundheit und Wohlbefinden. Schon allein durch das bewusste Zubereiten der jeweiligen Sorten kann man den Alltag und seine Auswirkungen unterbrechen und wieder zu sich selbst finden, indem man einfach lernt sich die Zeit zunehmen, um den Tee zu genießen. Das wußten schon die alten Chinesen und in der japanischen Zen Tradition wurde es in der Teezeremonie kultiviert. Wir im Westen können diese Tradition in veränderter Form mit einfachsten Mittel kultivieren und zelebrieren.
Es ist sehr wichtig, sich immer wieder aus dem alltäglichen Stress und Problemen heraus zu holen und wieder zu sich selbst zu finden. Es beginnt schon damit, wenn Sie das Wasser aufsetzen für den bewußten Ausstieg aus den alltäglichen Aufgaben. Das Wasser macht ein typisches Geräusch wenn es bereit ist, es ruft uns zu sich, mit einem leichten Rauschen. Schauen wir dann ob, wie der Chinese sagt: Das Wasser Fischaugen schlägt, dann hat es die richtige Temperatur um für eine genussvolle Tasse Tee zur Verfügung zustehen.

Sprichwort und Grundsatz:
Man trinkt Tee um den Lärm der Welt zu vergessen!

Die Grundlage für die persönliche Power und Aktivierung der Lebenskraft und Lebensfreude liegt in der Ruhe und Gelassenheit, die uns den notwendigen Schwung für den Alltag gibt.

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(K)eine Weihnachtsgeschichte…

Spuren

(K)eine Weihnachtsgeschichte von Wüllenstein

Es war einmal so beginnt das Märchen von denen, die auszogen weil sie das Fürchten gelernt hatten. Es war einmal etwa drei Tage vor Weihnachten spät abends. über den Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer: “Ausländer raus und “Deutschland den Deutschen!”. Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen; niemand hatte etwas gesehen.
“Los! Kommt! Es reicht wir gehen!”. “Wo denkst du hin? Was sollen wir denn da unten im Süden?” “Da unten, das ist immerhin unsere Heimat. Hier wird es immer schlimmer! Wir tun was an der Wand steht: Ausländer raus.”

Und tatsächlich: Mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt.

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Das Tao und der Tee…

Das Tor

Allen Dingen, das ist gewiss, liegt die Wandlung inne.
Und wer sich dieser Wandlung hingibt, erfährt das Leben in seiner reinsten Form.
Nichts was ist, bleibt wie es war. Und alle Dinge kehren zu dem Einen zurück.
Aus dem Tao entsteht alles, ins Tao kehrt alles zurück.
Das Leben ist im Fluss, und wer Mut zur Veränderung hat, wird daran wachsen und gedeihen. Tee gehört dazu, weil er zur inneren Einkehr, die nötige Konzentration, für das Wesentliche beiträgt. Mit Gelassenheit und Ruhe die Dinge des Lebens meistern.
Wenn das Wasser ruhig ist und keine Wellen schlägt, ist es wie ein Spiegel, in dem alles sich wieder spiegelt, klar und rein, wie eine Schale feinen Tees.
Aus dieser Ruhe und Gelassenheit heraus die Welt betrachten und Tee trinken.
Das gehört zusammen. Das chinesische Schriftzeichen für Tee, Cha, ist aus verschieden Schriftzeichen zusammen gesetzt. Die Summe dieser Zeichen ergibt die Zahl 108, welche uns wohl mitteilen soll, dass man 108 Jahre alt wird, wenn man Tee trinkt.
Seit 25 Jahren bietet der Teeblätter-Versand feinste Tees aus aller Welt.
Mit der vielfältigen Auswahl an biologischen Qualitätstees, werden die ökologischen Grundgedanken konsequent in die Tat umgesetzt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer, wo immer Sie gerade sind!

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Japanisches Teehaus in München / KanShoAn

Als ich vor einer Woche durch den englischen Garten in München spazieren ging, entdeckte ich durch Zufall das Japanische Teehaus auf einer kleinen “Insel”. Das Teehaus kommt ursprünglich aus Japan. Dort wurde es auseinandergebaut und in München von japanischen Handwerkern wieder zusammengebaut. Mehrmals im Frühjahr (April) bis September kann man an einer Teezeremonie teilnehmen.

Das Bild oben mit dem Eingangstor (Torii) hat auch schon eine Bedeutung:

“Die Eingangstore (torii) von Shinto Schreinen sind ein typisches Beispiel. Sie gelten gemeinhin als das markanteste Kennzeichen eines Shinto Schreins, doch in früheren Zeiten muss es sehr wohl auch buddhistische Tempel gegeben haben, die man durch torii betrat. Eines der wenigen Beispiele, wo dies noch heute der Fall ist, stellt der Shintnnô-ji in Osaka dar, einer der ältesten buddhistischen Tempel Japans.

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