Archiv des MonatsFebruar, 2006

Japanisches Teehaus in München / KanShoAn

Als ich vor einer Woche durch den englischen Garten in München spazieren ging, entdeckte ich durch Zufall das Japanische Teehaus auf einer kleinen “Insel”. Das Teehaus kommt ursprünglich aus Japan. Dort wurde es auseinandergebaut und in München von japanischen Handwerkern wieder zusammengebaut. Mehrmals im Frühjahr (April) bis September kann man an einer Teezeremonie teilnehmen.

Das Bild oben mit dem Eingangstor (Torii) hat auch schon eine Bedeutung:

“Die Eingangstore (torii) von Shinto Schreinen sind ein typisches Beispiel. Sie gelten gemeinhin als das markanteste Kennzeichen eines Shinto Schreins, doch in früheren Zeiten muss es sehr wohl auch buddhistische Tempel gegeben haben, die man durch torii betrat. Eines der wenigen Beispiele, wo dies noch heute der Fall ist, stellt der Shintnnô-ji in Osaka dar, einer der ältesten buddhistischen Tempel Japans.

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OOLONG TEE

Seit vielen Jahren ist Oolong Tee auf den japanischen und südostasiatischen Märkten populär. Jetzt hat sich der Geschmack bis Europa und Amerika ausgebreitet, und das spezielle Aroma von Oolong Tee wird von den Bewohnern vieler Länder geschätzt.
Oolong Tee ist ein halbfermentierter Tee. Seine Blätter, bedeckt mit einem feinen Flaum, sind fest und gekräuselt. Werden sie in kochendes Wasser getaucht, quellen sie auf und werden leuchtend grün in der Mitte, während sie an den Kanten langsam rot werden. Chinesische Teefachleute bezeichnen dies als „grünes Blatt mit roter Kante“.

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Bäume pflanzen…

Die Zeit der Monsunregen stand bevor, und ein sehr alter
Mann grub in seinem Garten tiefe Löcher.
“Was tut Ihr?” frage der Nachbar.
“Ich pflanze Mango-Bäume”, lautete die Antwort.
“Wollt Ihr etwa noch Früchte von diesem Baum essen?”
“Nein, so lange werde ich nicht leben. Aber andere werden
dasein. Mir fiel neulich ein, dass ich mein Leben lang
Mangos gegessen habe, die von anderen Leuten gepflanzt
wurden. Auf diese Weise möchte ich ihnen meine
Dankbarkeit zeigen.”

Was wir heute tun, ist die Ernte von morgen…

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Weisser Tee, voll im Wellnesstrend…

Weisser Tee höchster Güte

Weisser Tee ist eine besondere Form von grünem Tee. Als weiß wird er bezeichnet, weil die zarte Behaarung der Blattunterseite nach der Trocknung als silbrig-weißer Flaum erscheint. Da nur die jüngsten Teeblätter diesen Flaum besitzen, muss die Pflückung besonders sorgfältig erfolgen. Pai steht in der chinesischen Bezeichnung für „weiß“, Mu Tan ist die „Pfingstrose“.

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Bequemlichkeit…

Jemand beobachtete Nasrudin, wie dieser etwas
auf dem Boden suchte.
“Was hast du verloren, Nasrudin?” fragte er.
“Meinen Schluessel”, sagte der Mulla.
Beide lagen nun auf den Knien und suchten.
Nach einer Weile fragte der andere:
“Wo hast du ihn denn eigentlich verloren?”
“In meinem Hause.”
“Aber warum suchst du ihn dann hier draussen?”
“Weil es hier heller ist.”

Wie so oft, erliegen wir dem Glauben,
die Dinge oder die Veraenderung
ohne Anstrengung tun zu koennen…

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