Japanisches Teehaus in München / KanShoAn
Als ich vor einer Woche durch den englischen Garten in München spazieren ging, entdeckte ich durch Zufall das Japanische Teehaus auf einer kleinen “Insel”. Das Teehaus kommt ursprünglich aus Japan. Dort wurde es auseinandergebaut und in München von japanischen Handwerkern wieder zusammengebaut. Mehrmals im Frühjahr (April) bis September kann man an einer Teezeremonie teilnehmen.

Das Bild oben mit dem Eingangstor (Torii) hat auch schon eine Bedeutung:
“Die Eingangstore (torii) von Shinto Schreinen sind ein typisches Beispiel. Sie gelten gemeinhin als das markanteste Kennzeichen eines Shinto Schreins, doch in früheren Zeiten muss es sehr wohl auch buddhistische Tempel gegeben haben, die man durch torii betrat. Eines der wenigen Beispiele, wo dies noch heute der Fall ist, stellt der Shintnnô-ji in Osaka dar, einer der ältesten buddhistischen Tempel Japans. Auch die Farbe der torii weist auf einen ausländischen (chinesischen) Einfluss hin: Torii sind zumeist rot angemalt, doch roten Lack, durch den das Holz haltbarer wird, kannte man im vor-buddhistischen Japan nicht.
Heute dagegen sind vor allem Shinto Bauwerke rot lackiert. Auch finden sich torii in alten Bilddarstellungen des Jenseits, wo sie die verschiedenen Bereiche der buddhistischen Totenwelt markieren. Man findet also durchaus Hinweise, dass selbst die torii, die heute als Embleme des Shinto fungieren, buddhistischen Ursprungs sind.”
Quelle: Universität Wien Ich habe einige Fotos gemacht und stelle euch noch ein Link zu der “Urasenke Deutschland” zur Verfügung, wo auch die Termine drinstehen. (Link, siehe unten!)
Das Teehaus liegt sehr idyillisch, wie erwähnt, auf einer Insel…
Nun jetzt ist es noch winterlich in München, aber ein Besuch im Frühling und Sommer ist bestimmt lohnenswert!
So, und als letztes noch der Link zu den “Freunden des Teeweges”
Urasenke München Viele Grüße aus München euer Fabian.

